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Über mich

Hallo, ich bin Silvia Ernst. Ich arbeite seit über 15 Jahren als Hundetrainerin und begleite Hunde und ihre Menschen in allen Fragen rund um Erziehung, Beschäftigung und Verhalten.

Ich lebe mit meiner Akita Inu Hündin Amaterasu und meinen beiden Katzen Harley und Tarja zusammen. Alle drei sind Teil meines Alltags und zeigen, wie vielseitig Training und Beschäftigung sein können.

Neben meiner allgemeinen Hundetrainertätigkeit bin ich ausgebildete Medical Trainerin. Mit Amaterasu und den Katzen übe ich gezielt medizinische Übungen, die den Alltag erleichtern – zum Beispiel Tierarztbesuche, Pflegemaßnahmen oder Notfälle.

Seit meiner Ausbildung besuche ich regelmäßig Fortbildungen, Seminare, Kongresse und Symposien, um mein Wissen aktuell zu halten und meine Trainingsmethoden weiterzuentwickeln. Bevorzugte Referenten sind u. a. Frau Dr. Ute Blaschke-Berthold, Dr. Stephan Gronostay, Gerd Schreiber, Stephan Gerrit, Nicole Stein, uvm.

Ausbildungen:

animal Learn – Hundetrainerausbildung
2009–2011

animal Learn – Aufbaukurs
2011–2012

Im Aufbaukurs wurden Themen aus der Hundetrainerausbildung nochmals vertieft und ausführlicher behandelt:

  • Ernährung – Silvia Weber
  • Stereotypien bei Hunden – Sabine Neumann
  • Angsthunde – Clarissa von Reinhardt
  • Auswirkungen von Krankheiten auf das Verhalten – Dr. Michael Lehner
  • Taube Hunde – Clarissa von Reinhardt
  • Der Bewegungsapparat bei Hunden – Dr. A. Zohmann
  • Aggressive Hunde – Clarissa von Reinhardt

BARF nach Swanie Simon – Ernährungsberaterin für Hund und Katze
2018–2019

Prüfung zur tierschutzqualifizierten Hundetrainerin
Veterinärmedizinische Universität Wien, 2019

cumcane familiari – Welpen- und Junghundeausbildung
2023

Medical Trainer – Ausbildung
2023-2025

KreaDiNa bei Anja Jakob
Jänner 2025

Meine Philosophie ist klar: freundliches, gewaltfreies Training, individuell angepasst auf Hund und Mensch. Ich begleite dich mit Erfahrung, Praxisnähe und Einfühlungsvermögen – egal ob es um Grundsignale, Beschäftigung, Medical Training oder Verhalten geht.

Tiertraining im Alpenzoo

Im August 2024 hatte ich die Möglichkeit ein Wochenendseminar "Tiertraining" im Alpenzoo zu machen. Ich durfte mit den Bären, Luchs, Ziegen, Schafe, Kühe, Elch und Fischotter trainieren. Aufgaben des Trainings waren, die Tiere zu beschäftigen und Vorbereitungen für das Medical Training.

Hunde, die mich geprägt haben

Tairrie

Tairrie, eine Dobermann-Rottweiler-Mischlingshündin, kam 2002 mit etwa acht Monaten zu mir. Sie und ihre Geschwister waren aus einer Tötungsstation auf Teneriffa gerettet worden. Tairrie war mein erster eigener Hund.

Sie war gegenüber Menschen und Hunden angstaggressiv und hatte sowohl Hunde als auch mehrere Personen geschnappt. 

Damals gab es nur wenige Hundeschulen, die gewaltfrei arbeiteten, und ich wusste irgendwann nicht mehr weiter. Die Erfahrungen mit Tairrie waren schließlich ein wichtiger Grund dafür, dass ich mich für die Ausbildung zur Hundetrainerin bei animal Learn entschied.

Ich wünschte, ich hätte vieles von dem, was ich dort gelernt habe, schon früher gewusst. Zumindest konnte ich Tairrie mit meinem neuen Wissen ihre letzten Jahre noch besser unterstützen.

Tairrie starb im Alter von zehn Jahren.

Suki

Suki, eine Langhaar-Akita-Inu-Hündin, kam mit elf Monaten in mein Leben.

Mit Suki lernte ich den Akita kennen und lieben. Ihre Ruhe und Gelassenheit, aber auch ihre Selbstständigkeit und Eigenständigkeit faszinierten mich von Anfang an. Ein Akita führt ein Signal nicht einfach aus, nur weil der Mensch es möchte. Suki machte vieles, wenn sie selbst einen Sinn darin sah – und manches einfach mir zuliebe.

Natürlich brachte auch das Zusammenleben mit ihr seine Herausforderungen mit sich. Begegnungen mit anderen Hunden waren nicht immer einfach und Suki war stark jagdlich motiviert. Freilauf war deshalb auch bei ihr nur sehr eingeschränkt möglich.

Vieles davon sind Eigenschaften, die sich die meisten Menschen bei ihrem Hund vermutlich nicht unbedingt wünschen: selbstständig, eigenwillig, jagdlich motiviert und nicht immer begeistert davon, das zu tun, was der Mensch gerade von ihm möchte. Genau diese Eigenschaften gehören für mich aber zum Akita und sind ein Teil dessen, was mich an dieser Rasse so fasziniert.

Suki war mein Herzenshund. Durch sie wusste ich, dass wieder ein Akita bei mir einziehen würde. Deshalb folgte nach ihrem Tod Amaterasu.

Tarek

Tarek, ein Dobermann, kam mit fast zwei Jahren aus dem Tierheim „Häuser der Hoffnung“ zu mir und zog am 24. Jänner 2013 bei mir ein.

Menschen gegenüber war Tarek ausgesprochen freundlich und verschmust. Zuhause suchte er viel Nähe und brauchte seine ausgiebigen Kuscheleinheiten.

Als er zu mir kam, wog er nur 23 kg und hatte zahlreiche gesundheitliche Probleme, darunter eine Bauchspeicheldrüsenentzündung, einen kaputten Zahn und Allergien. Gleichzeitig brachte er einige Verhaltensprobleme mit. Er war sehr nervös, kam nur schwer zur Ruhe und zeigte mehrere Stereotypien. In stressigen Situationen kam es außerdem zu umadressiertem Verhalten: Konnte er einen auslösenden Reiz nicht erreichen, schnappte er teilweise nach mir oder Suki.

Tarek war außerdem stark jagdlich motiviert. An Freilauf war bei ihm nicht zu denken.

Stress wirkte sich bei ihm auch unmittelbar auf seine Gesundheit aus. Besonders sein Magen-Darm-Trakt reagierte empfindlich. Durchfall sowie ständiges Ab- und wieder Zunehmen begleiteten uns immer wieder.

Es dauerte eineinhalb Jahre, bis er gesundheitlich so stabil war, dass er erstmals in Narkose gelegt und sein kaputter Zahn entfernt werden konnte.

Durch das Leben mit Tarek, seine gesundheitlichen Probleme, seine Stereotypien und sein Verhalten habe ich sehr viel gelernt.

Im November 2020 verstarb Tarek völlig unerwartet. Gerade er, der so viel Zeit, Geduld und Fürsorge gebraucht hat, fehlt mir bis heute sehr.

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